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Eigene Software statt Abo: Wann rechnet sich das?

René Albrecht · Stand: Oktober 2026

„Die Software wird jedes Jahr teurer, und das pro Mitarbeiter.“ Viele Firmen zahlen jeden Monat für Programme, von denen sie nur einen Bruchteil nutzen. Der Rest wird mit Excel-Listen und Zetteln drumherum gebaut. Manchmal ist eine eigene, schlanke Lösung die bessere Wahl. Manchmal nicht. Auf dieser Seite zeige ich, wie Sie das unterscheiden.

Woran Sie merken, dass Ihre Software nicht passt

Rechnen Sie selbst nach

Ob sich eine eigene Lösung lohnt, ist eine einfache Rechnung. Nehmen Sie die Gebühr pro Nutzer und Monat aus Ihrer letzten Rechnung, multiplizieren Sie mit der Zahl der Nutzer und mit 12. Das ist Ihr Betrag pro Jahr.

Rechenbeispiel mit angenommenen Zahlen: Ein Programm kostet 30 € pro Nutzer und Monat, die Firma hat 8 Nutzer.

Mit diesem Betrag muss sich eine eigene Lösung messen: einmalige Entwicklung plus laufende Kosten für Server und Pflege. Ist sie über die Jahre deutlich günstiger und passt sie besser zu Ihren Abläufen, lohnt sie sich. Sonst nicht.

Abo-Software und eigene Lösung im Vergleich

Vergleich zwischen typischer Abo-Software und einer eigenen Lösung
ThemaAbo-SoftwareEigene Lösung
Startsofort nutzbarbraucht einige Wochen Entwicklung
Kostenjeden Monat, pro Nutzereinmalig plus Betrieb, keine Gebühr pro Nutzer
FunktionenSie passen sich der Software andie Software passt sich Ihren Abläufen an
Preisebestimmt der Anbieterplanbar, keine Abhängigkeit von großen Anbietern
Pflegeübernimmt der Anbietermuss mitgedacht werden, auch bei Updates

Wann ich Ihnen davon abrate

Eigene Software ist kein Selbstzweck. Ich rate ab, wenn

Oft ist die beste Lösung eine Mischung: Das bewährte Programm bleibt, und ein kleines Werkzeug schließt die Lücke, für die es bisher eine Excel-Liste gab. Zum Beispiel eine Schnittstelle, die Daten automatisch weitergibt, statt sie abzutippen.

Typische Beispiele

So gehe ich vor

  1. Erstgespräch und Ablauf ansehenSie zeigen mir, wie die Arbeit heute läuft. Ich frage nach, bis ich es verstanden habe.
  2. Ehrliche RechnungWir vergleichen, was Sie heute zahlen, mit dem, was eine eigene Lösung kostet. Lohnt es sich nicht, sage ich das.
  3. Angebot mit festem UmfangSie bekommen schriftlich, was die Software können soll und was sie kostet, auch laufend. Erst wenn Sie zustimmen, geht es los.
  4. Schrittweise bauenSie sehen früh erste Teile und probieren sie aus. So merken wir rechtzeitig, wenn etwas nicht passt.
  5. Einführung und BetreuungIch schule Ihr Team online, begleite den Start und bleibe Ansprechpartner, wenn sich etwas ändert.

Häufige Fragen

Was kostet eine eigene Software?

Das hängt vom Umfang ab. Nach dem Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit allen Kosten, auch den laufenden für Server und Pflege. Für die Zeit rechne ich mit 85 € pro Stunde, als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer.

Läuft das im Browser oder auf dem Handy?

Meistens im Browser, auf dem Computer genauso wie auf Tablet und Handy. Eine App aus dem App-Store ist dafür in der Regel nicht nötig.

Können wir unsere bisherigen Daten übernehmen?

In den meisten Fällen ja, etwa aus Excel-Listen oder per Export aus dem alten Programm. Das klären wir vorher und schreiben es ins Angebot.